Hamburger Tierschutzverein von 1841 e.V.
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KinderSonntag im Tierheim: Orang-Utans in Not!

Auch für das Tierschutzfest wurde beim KinderSonntag schon fleißig geworbenAuch für das Tierschutzfest wurde beim KinderSonntag schon fleißig geworben6. September 2016

Die Orang-Utans sind heute nur noch in den Regenwäldern von Sumatra und Borneo zu Hause. Doch ihr Leben dort ist in höchster Gefahr. Warum und was man dagegen tun kann, erfuhren Kinder und ihre Eltern beim KinderSonntag im Tierheim Süderstraße.

Im Regenwald gibt es die meisten Tier- und Pflanzenarten der Erde. Der Name Orang-Utan bedeutet „Baummensch“. Und auf Bäumen leben die Orang-Utans tatsächlich. Mit ihren langen Armen und ihren Händen und Füßen, mit denen sie greifen können, klettern und hangeln sie in den Bäumen und bauen sich in den Baumkronen ihre großen Schlafnester.

Das Leben der Orang-Utans ist aber stark bedroht. Wissenschaftler befürchten, dass sie aussterben werden. Warum? Die größte Bedrohung für die Orang-Utans ist die Vernichtung ihres Lebensraums. Große Flächen des Regenwaldes werden ständig abgeholzt und abgebrannt. Das Holz wird in viele Länder der Erde verkauft. Außerdem werden riesige Palmölplantagen angelegt. Aus den Früchten der Ölpalme wird Palmöl gewonnen, das überall auf der Welt für die Herstellung und Verarbeitung von Nahrungsmitteln, Kosmetika, und Kraftstoff verbraucht wird. Aber: Es gibt viele Natur- und Tierschützer, die versuchen, den Regenwald zu schützen und den Orang-Utans zu helfen. Auch wir können einiges für sie tun.

So können wir den Orang-Utans helfen:

1. Wir kaufen möglichst wenig Lebensmittel und Produkte, in denen Palmöl verarbeitet ist. Um Ölpalmen-Plantagen anzulegen, wird der Regenwald, die Heimat der Orang-Utans, abgeholzt.

2. Wir kaufen keine Möbel oder Gegenstände aus Edelhölzern, wie z. B. Teakholz und Mahagoni. Denn dieses Holz stammt von Bäumen aus dem Regenwald.

3. Aus Bäumen macht man Papier. Wir kaufen recyceltes Papier. Das wird aus benutztem Papier hergestellt und dafür müssen dann keine weiteren Bäume sterben.

4. Unsere Handys enthalten Metalle (z. B. Gold). Goldminen zerstören den Regenwald. Benutze dein Handy also möglichst lange, bevor du ein neues kaufst, wofür auch wieder Gold verwendet wurde.

5. Wir können Organisationen und Hilfsprojekte zum Schutz der Orang-Utans und ihres Lebensraumes (Regenwald) mit Geld unterstützen, also dafür spenden.

6. Wir informieren andere Menschen über das, was wir von den Orang-Utans und ihrer Gefährdung wissen.

Übrigens: Wer den Regenwald schützt, hilft nicht nur den Orang-Utans, sondern allen Lebewesen und auch uns Menschen. Der Regenwald ist nämlich wichtig für das Klima auf der Erde!

Im Tierschutz-Jugendhaus wurde es gemütlich und auch ein Film geschaut.Im Tierschutz-Jugendhaus wurde es gemütlich und auch ein Film geschaut.Da steckt Palmöl drin! Aber es gibt Alternativen. Da steckt Palmöl drin! Aber es gibt Alternativen.